ATOM Issue 6 | The Rug Shop

God is not limited to our own courage or ability to share his message eloquently. Our most impactful relationship created during our time in Zahlé began when we were feeling by no means courageous or brave, stranded on a roundabout surrounded by busy traffic. But on that ordinary day, God used some simple drawings to bless a Muslim rug shop owner and to build a friendship with her family in which we were equally blessed. Weeks later we sat, once again, in Astrella and her mother Nahir’s small shop, ready to interview them and share their story.... 

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The family owned rug shop, hidden in the busy streets of Manara, opened 6 years ago by Basir, Astrella’s father. The carpets themselves are brought from the family’s native country of Iran, each one handmade in an individual’s home. They start making the rug by sketching out the design and attaching it to the top of the loom as a reference. The overall process can take between six months to 10 years. This all depends on the amount of time spent weaving the carpet. Astrella explained to us that there are different types of rugs, specific to each city in Iran. Her favourite type is from Isfahan because it is made from one hundred percent silk. Similar rugs can be found in 

Tabriz, the city where her parents are from. Basir and Nahir were married in Iran, but by choosing to come to Lebanon for employment they had to leave their family behind. Astrella misses the people, culture and religion. She hopes one day to return to Iran after finishing her studies to become a nurse. Her mother Nahir’s desire for the future is to see her three daughters live successful lives.

Through taking the time to visit this family we discovered the beauty of their culture first-hand. We encourage you to do the same! 


Gott lässt sich nicht durch unseren eigenen Mut oder unsere eigene Fähigkeit, seine Nachricht wortgewandt zu teilen, begrenzen. Unsere wirkungsvollste Beziehung, die wir während unserer Zeit in Zahlé ge- knüpft haben, war definitiv nicht in dem Moment, als wir uns tapfer oder mutig gefühlt haben; wir waren gestrandet an einem Kreisverkehr, umgeben von viel Verkehr. Aber an diesem scheinbar gewöhnlichen Tag hat Gott ein paar einfache Zeichnungen dazu verwendet, einen muslimischen Besitzer eines Teppichladens zu segnen und eine Freundschaft mit seiner Familie aufzubauen, von der wir genauso gesegnet worden sind. Ein paar Wochen später saßen wir wieder in dem kleinen Laden von Astrella und ihrer Mutter Nahir, bereit, die beiden zu interviewen.

Der familieneigene Teppichladen, verborgen in den belebten Straßen Manaras, wurde vor sechs Jahren von Basir, Astrellas Vater, eröffnet. Die Teppiche selbst kommen aus dem Ursprungsland der Familie, dem Iran, wo jeder einzelne in einem anderen Zuhause von Hand geknüpft worden ist. Zuerst wird ein Design entworfen und ganz oben am Webstuhl als Vorlage befestigt. Der Gesamtprozess kann zwischen sechs Monaten und zehn Jahren andauern. Dies alles hängt von der Zeit ab, die dafür benötigt wird, den Teppich zu weben. Astrella erklärte uns, dass es verschiedene Arten von Teppichen gibt, jeder ist charakteristisch für eine Stadt im Iran. Ihr Lieblings-Typ ist Isfahan, da dieser aus 100 Prozent Seide besteht. Ähnliche Teppiche können in Tabriz gefunden werden, der Stadt, aus der ihre Eltern stammen. 

Basir und Nahir heirateten im Iran, aber als sie sich dazu entschieden hatten, aufgrund ihrer Beschäftigung in den Libanon zu gehen, mussten sie ihre Familie zurücklassen. Astrella vermisst die Menschen, die Kultur und die Religion. Sie hofft darauf, eines Tages, wenn sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen hat, zurück in den Iran kehren zu können. Der Wunsch ihrer Mutter Nahir ist, dass sie sehen kann, wie ihre drei Töchter ein erfolgreiches Leben führen.

Dadurch, dass wir uns die Zeit genommen haben diese Familie zu besuchen, konnten wir die Schönheit von deren Kultur aus erster Hand erfahren. Wir möchten dich dazu ermutigen, das gleiche zu tun!