ATOM Issue 6 | Rainbows, a Poem

I see red in Coca Cola bottles on days in the Djiboutian heat

Red in ornate Orthodox umbrellas, in Amharic voices drifting through the air,

in feeling God’s heart for these people

Red in blaring music pounding into every corner of the room,

in feeling close to Him through the sounds surrounding us


I see orange in sunrises and sunsets, in rooftop views, in deep breaths and deeper conversations

Orange in the Djiboutian markets, in fabric and shouts and the buzz of sewing machines

Orange in the passion of those around me,

in the fire of the Holy Spirit working in and around and through them


I see yellow in the bananas we eat for breakfast,

in the Volkswagen bug that sits at the bottom of our neighbourhood everyday 

Yellow in the middle of the African desert, in the countless people who need to hear the word of God

Yellow in the street kids of Djibouti, in their soft and fighting and strong spirits,

in the love they share with us on a daily basis

cool yarn malorie.jpg

Ich sehe das Rot der Coca-Cola Flaschen in der dschibutischen Hitze 

Rot in verzierten orthodoxen Regenschirmen, in amharischen Stimmen,

die durch die Luft wirbeln, in Gottes Herz für diese Menschen

Rot in schmetternder Musik, die in jeder Ecke des Raumes pocht,

sich Ihm nahe fühlen durch die uns umgebenden Geräu-sche


Ich sehe Orange in Sonnenaufgängen und Sonnenuntergängen,

im Ausblick von der Dachterrasse, in tiefen Atemzügen und noch tieferen Gesprächen

Orange auf den dschibutischen Märkten, in Stoffen und Rufen und dem Hämmern der Nähmaschinen

Orange in der Leidenschaft derjenigen um mich herum,

in dem Feuer des Heiligen Geistes, der in ihnen, um sie und durch sie arbeitet

Ich sehe Gelb in den Bananen, die wir zum Frühstück essen,

in dem Volkswagen Käfer, der jeden Tag am Ende der Straße steht

Gelb mitten in der afrikanischen Wüste, in den zahllosen Menschen, die Gottes Wort brauchen

Gelb in den Straßenkindern Dschibutis, in ihrer weichen, kämpfenden und starken Seele,

in der Liebe, die sie täglich mit uns teilen

Conni Zilke - DSC_0159.JPG

I see green in African pine trees, in reminders of home

Green in the headscarves of a woman learning English, in her desire to learn and understand

Green in the rolling mountains of Addis Ababa,

in the fact that it will become a city on a hill that cannot be hidden


I see blue in clear African skies, in waking up to new sounds, new faces, new places

Blue in the walls of a refugee camp, in the eyes of children who have lived through war,

in the way Christ’s heart breaks because they do not yet know Him

Blue in the humbling power of His absolute redemption, in never being able to fathom His character

I see indigo in the back room of an Ethiopian clinic, in whispered prayers and trusting

Indigo in ink splattered pages and furious scribbles,

in words that could never begin to describe our current reality 

Indigo in FaceTime calls home on Christmas,

in equal parts homesickness and gratitude for the opportunities He’s given us

I see violet in the blossoming trees of Addis, in simplistic beauty

Violet in absolute peace, in knees to the ground prayer, in the path set before us

Violet in the fact that this is all so much bigger than we could’ve imagined,

in the knowledge that eternities are changing, that we are changing

On days where He feels far, when the world seems black and white, still He is there, colors bursting

Spectrums of light, fractals of color, pieces of Him in every ray I encounter.


Ich sehe Grün in den afrikanischen Kiefern, in Erinnerungen an Zuhause

Grün im Kopftuch der Frau, die Englisch lernt, in ihrem Verlangen zu lernen und zu verstehen

Grün in der Berglandschaft Addis Abebas, im Fakt, dass diese Stadt auf einem Berg sein wird,

sodass man sie nicht länger verstecken kann

Ich sehe Blau im klaren afrikanischen Himmel,

im Aufwachen von neuen Geräuschen, mit neuen Gesichtern, an neuen Orten

Blau in den Wänden eines Flüchtlingsheims, in den Augen der Kinder, die Kriege erlebten,

in der Art wie Jesus’ Herz bricht, da sie ihn noch nicht kennen

Blau in der demütigen Kraft seiner absoluten Erlösung, darin, niemals fähig zu sein,

seinen ganzen Charakter zu begreifen

Ich sehe Indigo im Hinterzimmer einer äthiopischen Klinik, in geflüsterten Gebeten und Vertrauen

Indigo in von Tinte bespritzten Seiten und wildem Gekritzel, in Worten,

die niemals auch nur annähernd unsere aktuelle Realität beschreiben könnten.

Indigo in FaceTime Anrufen nach Hause an Weihnachten,

wenn wir in gleichen Teilen von Heimweh und Dankbarkeit für die Möglichkeiten,

die Er uns gegeben hat, erfüllt sind.

Ich sehe Violett in den blühenden Bäumen in Addis, in einfacher Schönheit

Violett in absolutem Frieden, in knienden Gebeten, in dem Pfad, der sich vor uns geebnet hat

Violett in der Tatsache, dass dies alles so viel größer ist, als wir es uns jemals vorstellten,

in dem Wissen, dass wir Ewigkeiten verändern, dass wir uns verändern

An Tagen, in denen er fern scheint, wenn die Welt Schwarz-Weiß wirkt,

ist er dennoch da, Farben sprühen

Spektren des Lichts, Farbspritzer, Teile von ihm in jedem Strahl, der auf mich trifft.