ATOM Issue 6 | The Bermuda Triangle of Arts & Discipleship

I’d never held a more valuable piece of plastic in my life. Sixteen years old, strutting into summer, I carried my driver’s license like a revolver in hand. Loaded, I became dangerous. Newfound freedom meant I could drive anywhere – but my heart beat for only one thing: the cinema.

Shortly into my reign, I drove to see Terrence Malick’s The Tree of Life – a film about Jack, reflecting on childhood and a brother’s suicide.  Undeniably Christian, it opened with a quote from the Bible – yet didn’t tell me what to think, instead stirred up questions. Why do we suffer? Where is God? 


Ich hatte noch nie ein wertvolleres Stück Plastik in meiner Hand. Mit meinen 16 Jahren auf dem Weg in den Sommer hielt ich meinen Führerschein wie einen Revolver in meiner Hand. War er geladen, wurde ich gefährlich. Die neugefundene Freiheit bedeutete, dass ich überall hin fahren konnte - aber mein Herz schlug nur für einen Ort: das Kino. 

Erst seit Kurzem regierend fuhr ich los, um Terrence Malickís ,,Der Baum des Lebens” zu schauen - einen Film über Jack und dessen Kindheit, ebenso wie dem Suizid seines Bruders. Unzweifelhaft christlich begann er mit einem Bibelvers - noch wusste ich nicht, was ich denken solle, doch es kamen Fragen in mir hoch: Warum leiden wir? Wo ist Gott? Was bedeutet es, jemanden zu verlieren? 

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What does it mean to lose someone? Soon I’d seen it six times, and started looking at the world differently. Street-lamps whirred past. Engines idled at stop signs. Wheels clattered over speed bumps.  Maybe, just maybe, God really was out there. These questions led me UP, searching for God. But this was bigger than me. I brought friends and family along. Dissecting, analyzing, and appreciating could last hours. Hours that pulled us IN, strengthening our inner-circle.

Premiering at Cannes Film Festival, The Tree of Life won the Palm D’ore award. Tastemakers deemed it the best that year. Not caring if it was Christian or not, they only wanted a good film. It reached OUT, to those beyond the church.

Together these corners build the Bermuda Triangle of Arts and Discipleship. That’s what great art is – a sea full of interpretation where you get lost. As artists we don’t have all the answers – but we can find the questions. We should create art that raises questions, that leads towards discovery, that leaves challenges for the audience that only God can answer. 

So we go Up, In, and Out; searching along the way, inviting others to join the journey.


Bald habe ich den Film zum sechsten Mal gesehen und ich fange an, diese Welt anders zu sehen. Straßenlaternen gehen vorüber. Motoren heulen an Stoppschildern auf. Räder klappern über Bodenschwellen. Vielleicht, nur vielleicht gibt es wirklich einen Gott da draußen. Diese Fragen leiteten mich nach OBEN, um nach Gott zu suchen. Aber das Ganze war größer als ich. Ich nahm Freunde und Familie mit. Die letzten kalten Stunden zu zerlegen, zu analysieren und wertzuschätzen. Stunden, die uns nach INNEN brachten, um unseren inneren Kreis zu stärken. 

Als er beim Cannes Film Festival ausgezeichnet worden ist, hat ,,Der Baum des Lebens” den Palm Díore Award gewonnen. Kritiker befanden ihn als den besten Film des Jahres. Es interessierte sie nicht, ob dies ein christlicher Film war oder nicht, denn sie wollten einfach nur einen guten Film. Dieser Film reichte zu den Personen, nach AUSSEN, weit über die Kirche hinaus. 

Diese Ecken zusammen bilden das Bermuda-Dreieck der Kunst und Jüngerschaft. Das ist es, was großartige Kunst ausmacht - ein Meer der Interpretationen, in dem du verloren gehst. Als Künstler haben wir nicht alle Antworten, aber wir können die Fragen finden. Wir sollten Kunst schaffen, die Fragen aufkommen lässt, die zum Entdecken führt, die herausfordert, die nur Gott beantworten kann. 

Wir gehen also nach OBEN, nach INNEN und nach AUSSEN, suchen den Weg ab, während wir andere einladen, ein Teil unserer Reise zu sein.