ATOM Issue 6 | The Bedouins

Aisha, an incredible woman from Egypt, moved to Lebanon to work with a Muslim people group called the Bedouins. How she continues to respond to God‘s call to share his love with them is beyond inspiring.

Aisha ist eine unglaubliche Frau aus Ägypten, die, um mit einer muslimischen Menschengruppe, genannt Beduinen, zu arbeiten, in den Libanon zog. Wie sie auf die Berufung, Seine Liebe mit ihnen zu teilen, umgeht, ist mehr als nur inspirierend.

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Q: Why did you come to Lebanon to work with the Bedouins?

A: I did a mission’s trip to Lebanon a couple years ago. While I was here I visited some Bedouins with other believers, and God told me to move here and work with them. Since then I have built relationships and made contacts with hundreds of families, including some Syrians. I have been doing this ministry mostly alone for the last two years, but am praying for others to work alongside me.

F: Wie kamst du dazu im Libanon mit den Beduinen zu arbeiten?

A: Vor ein paar Jahren ging ich auf einen Missionstrip im Libanon. Während meiner Zeit dort besuchte ich einige Beduinen mit anderen Gläubigen und Gott berief mich, hierher zu ziehen und mit ihnen zu arbeiten. Seitdem knüpfte ich Beziehungen und nahm Kontakt mit hunderten Familien auf, einschließlich ein paar Syrern. Ich übte diesen Dienst in den letzten beiden Jahren überwiegend alleine aus, aber ich bete für andere, die mit mir arbeiten.

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Q: Who are they and where do they come from?

A: They are travellers. Their forefathers came from areas in Iraq, Saudi- Arabia, Syria and Sudan. They have the same culture of hospitality as other Arabic countries. Some of them settled many years ago, then got Lebanese citizenship - but in the countries they settle in, they usually do not like to intermingle with the people there, keeping mostly to themselves.

F: Was genau sind Beduinen und woher kommen sie?

A: Sie sind Reisende. Ihre Vorväter kamen aus Gegenden im Irak, Saudi-Arabien, Syrien und dem Sudan. Sie haben die gleiche Kultur der Gastfreundlichkeit wie die übrigen arabischen Länder. Manche von ihnen siedelten vor vielen Jahren und bekamen dann die libanesische Staatsbürgerschaft - aber in den Ländern, in denen sie sich niederlassen, mögen sie es üblicherweise nicht sich zu vermischen und bleiben deshalb überwiegend unter sich.


Q: What are their religious traditions and culture?

A: Often they still think they live in the same culture they came from, e.g. not really accepting the laws of the new country or sometimes living in tents. They live according to their traditions and cultures, e.g. girls usually have no rights and are often married off young. The older generation wants to live separate from everyone else and to shepherd their cattle. The younger generation wants to work other jobs, and take any job they can find, but they are often unemployed due to the economic situation in the country.

Not everyone is wearing traditional Bedouin clothing or veils. They usually are not deeply devoted to follow all the rules of Islam. But recently they started to veil themselves and follow more Islamic traditions. Before seeing a doctor, they go to a ‘fortune teller‘ (combination of superstition, folk Islam, etc.). He advises and influences them, and they obey due to lack of education.

F: Was sind deren religiöse Traditionen und Kultur?

A: Oftmals denken sie, dass sie immer noch in der gleichen Kultur leben wie die, der sie entstammen. Sie akzeptieren beispielsweise nicht die Gesetze des neuen Landes oder leben manchmal in Zelten. Sie leben nach ihren eigenen Kulturen und Traditionen, so haben Mädchen üblicherweise keine Rechte und werden oft sehr jung verheiratet. Die älteren Generationen möchten abgeschottet vom Rest leben und ihre Rinder hüten. Die jüngeren Generationen dagegen möchten in anderen Berufsfeldern tätig werden und akzeptieren jede Jobmöglichkeit, die sie finden können. Sie sind jedoch oft aufgrund der Erwerbslosigkeit in dem Land arbeitslos. Nicht jeder trägt die traditionell beduinische Kleidung oder einen Schleier. Sie sind den Regeln des Islams üblicherweise nicht treu ergeben, doch kürzlich begannen sie, sich zu verschleiern und mehr islamischen Traditionen zu folgen. Bevor sie zu einem Arzt gehen, befragen sie einen Wahrsager (eine Kombination aus Aberglaube, volkstümlichen Islam, etc.). Er berät und beeinflusst sie und aufgrund des Mangels an Bildung hören sie auf ihn.


Q: What has been your experience sharing the Gospel with them?

A: When we tell them Bible stories and go back in history, we show how the Bedouins (shepherds) were the first people to hear about Jesus‘ birth. There is an openness among them, and they will listen to the Bible. Their culture is to share and to hear stories. Nobody told them these stories before. Some stories are special to them and influential, such as those about healing or casting out demons. Sometimes when they hear these stories they feel amazed, peaceful, or something special inside of them.

F: Was waren deine Erfahrungen beim Teilen des Evangeliums mit ihnen?

A: Wenn wir ihnen Bibelgeschichten erzählen und in der Geschichte zurückblicken, sehen wir, dass die Beduinen (=Schäfer) die ersten waren, die von Jesu Geburt erfuhren. Das kreiert eine Offenheit unter ihnen und sie hören den Bibelgeschichten zu. Ihre Kultur besteht daraus, Geschichten zu teilen und zu hören. Niemand erzählte ihnen die Geschichten zuvor. Manche sind für sie besonders und beeinflussend, wie die über Heilungen und Dämonenaustreibungen. Manche wecken Erstaunen, Frieden, oder ein besonderes Gefühl.

Please pray that Aisha gets a permanent space for activities and ministry meetings within the community. She needs the financial recourses to sustain this as well as her personal finances. She also needs more hands to work beside her because she is currently walking alone.

Bitte bete, dass Aisha einen dauerhaften Platz findet, in dem sie Aktivitäten und Meetings inner- halb der Gemeinschaft planen und ausführen kann. Sie benötigt Geld, um das Aufgebaute aufrechtzuerhalten, ebenso wie persönliche Finanzen. Sie braucht außerdem mehr Hände, die ihr zur Seite stehen, da sie momentan alleine arbeitet.