Stories from Outreach: Ethiopia

Deutscher Text siehe unten

Hello from Ethiopia!

 
For those who have been wondering how we’re doing: We are all well, back in Addis and motivated for the following six weeks on Outreach. At the moment we’re planning how our next steps will look like and where God wants us to be.
 
But first, we would like to tell you how we spent the last three weeks in the tribes. After one week in Jinka we left for the ‘Desenech’ Tribe in the desert, the Southern part of Ethiopia. We were there for one and a half weeks to do different ministries and to support the organisation ‘South Omo for Christ’. During Sunrise hour, we did went from hut to hut telling families about Jesus and his love for them. Around 9 am we went back to our campsite and used the time to rest or to prepare things for our evening programs. We helped out in a youth group in the village, organised a church service in our compound, and did some kids ministry in front of our tents. It was such a privilege for us to spend time with the people there and to learn from them.

HIGHLIGHTS: After a full day of traveling to the tribe, followed by walking in the hot desert, we were emotionally and physically exhausted. In the middle of the dry season, God used the rain to renew our minds and spirits with a shower.
 
Many of the children had parasites, we felt the need to help them, therefore we bought medication for them. We discussed with their parents how to properly use the pills, which also gave us the opportunity to share Jesus’s love.
 
In the second tribe, the Aari-tribe,  was a lot colder and the nature was  so incredibly beautiful. The air was so fresh and for each one of us it was a blessing from God. We spent our day the same way as in the first tribe. We went from hut to hut to pray with people and tell them about Jesus and in the evening we also helped out in a local church service. God really blessed our conversations and opened the hearts of the people. We prayed for them as they decided to follow Jesus. It was so crazy to be able to be part of that and to see God working.
 
On the 24th we went back to Jinka to celebrate Christmas. We will be honest, some of us became ill and had to make a few hospital trips. Also during that time we really started missing our families.  We’re all fine and healthy now. Our team got closer to each other and we could really see God providing. Five of us left on the 26th to go to Addis, while the rest of us went back to the Aari-tribe. Thank God that we had so much help from the local believers.
 
HIGHTLIGHTS: We visited some houses to pray for physical healing. In one of the houses, there was a Christian woman with a blind eye. After praying for her, she could open her eye more than before, and she could see. It was a blessing to not only heal her but to encourage her too. The village that she lives in is filled with spiritual warfare, so we prayed for protection over her and her house as well.
 
In the village they have one hospital where our team offered to paint one of the rooms. We bought mattresses for their beds as well. We had a lot of fun not only painting but having good conversations with the doctors. After the work, all the doctors invited our team to have a big local dish, where they also prepared a special coffee ceremony. It was a blessing and we had good fellowship.
 
Thank you so much for your prayers and support!
 
Team Ethiopia (:

 


 

Ganz liebe Grüße aus Addis.

Nach drei Wochen in den Stämmen im Süden Äthiopiens sind wir jetzt zurück in Addis. Im Moment stehen wir im Prozess zu entscheiden, wie die nächsten sechs Wochen aussehen werden und wo Gott uns haben will. Wir sind total motiviert und freuen uns auf alles Weitere, was auf uns zu kommt. Da wir die letzten Wochen nicht die Möglichkeit hatten euch auf dem Laufenden zu halten, hier ein kurzes Update.
 
Nachdem wir eine Woche in Jinka verbracht haben, sind wir weiter zu einem Stamm namens ‘Desenech’ in der Wüste gefahren, im Süden Äthiopiens. Dort haben wir anderthalb Wochen verbracht, wo wir verschiedene Ministry gemacht haben.


Unser Tagesablauf sah so aus, dass wir morgens von Hütte zu Hütte gelaufen sind und den verschiedenen Familien von Jesus erzählt haben und uns mit ihnen unterhalten konnten. Vormittags sind wir zurück zu unserem Zeltplatz gegangen, wo wir uns während der Mittagshitze für die verschiedenen Progamme abends vorbereitet haben. Wir haben zum Einen in unserem Compound einen Gottesdienst gehalten und Kinderministry gemacht und zum Anderen sind wir jeden Tag in das nächste Dorf gelaufen und haben dort eine Kinder- und Jugendgruppe geleitet. Es war toll in diesen verschiedenen Bereichen mit zu arbeiten und so viel von den Menschen in diesem Stamm lernen zu koennen.
 
HIGHLIGHTS: Der erste Tag in dem Stamm war für uns alle super anstrengend. Wir saßen den ganzen vorigen Tag im Bus und sind am nächsten Morgen früh aufgestanden, um zum Gottesdienst in dem nächsten Dorf zu laufen. In Äthiopien ist im Moment Trockenzeit und es war richtig heiß, aber Gott hat genau an diesem Tag Regen geschickt und uns damit so unglaublich gesegnet.
 
Viele der Kinder hatten Parasiten und wir wollten ihnen dadurch, dass wir Medikamente gekauft haben zeigen, dass wir nicht nur als Touristen dort sind, sondern wirklich individuell an ihnen interessiert sind. Wir sind in die Hütten gegangen und haben mit den Eltern darüber geredet, wie man die Pillen richtig nimmt, was uns gleichzeitig auch eine Möglichkeit gegeben hat Jesus Liebe weiter zu geben.
 
Danach sind wir weiter zum Aari-Stamm in die Berge gefahren. Die Natur dort ist einfach atemberaubend und die Luft so frisch, dass wir alle erst mal richtig aufatmen konnten. Zu diesem Zeitpunkt ging es leider Einigen aus unserem Team gesundheitlich schon nicht so gut, sodass unsere Teams, die Ministry gemacht haben, immer kleiner wurden. Prinzipiell sah unser Tagesablauf genau so aus wie im ersten Stamm, das heißt wir sind am Morgen von Haus zu Haus gegangen und am Abend haben wir in einer Gemeinde beim Gottesdienst mitgeholfen. Auch hier konnten wir für viele Familien beten und ihnen von Jesus erzählen. Gott hat manche Herzen dort geöffnet und Menschen bewegt, dass sie ihr Leben Jesus gegeben haben. Es ist einfach so ein Privileg für uns ein Teil davon sein zu dürfen.
 
An Heiligabend sind wir dann alle zusammen zurück nach Jinka gefahren um dort Weihnachten zu feiern. Wir haben uns alle total auf diese Zeit gefreut, letztendlich waren es dann aber drei sehr schwierige Tage, die vor allem auch durch Heimweh und Krankenhausbesuche geprägt waren. Uns geht es mittlerweile allen wieder gut und wir sind gesund und können sagen, dass gerade diese Zeit unser Team noch mal enger zusammen geschweißt hat. Wir sind Gott so dankbar, dass er uns durchgetragen und versorgt hat.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat sich unser Team dann für die letzte Woche aufgeteilt. Fünf Leute sind schon früher zurück nach Addis gefahren und der Rest ist noch Mal zurück in den Aari-Stamm gefahren.
Gott hat uns auch in dieser Zeit einfach richtig gesegnet und wir konnten ihn auf so verschiedene Art und Weise erleben.
 
HIGHLIGHTS: Wir haben einige Hütten besucht in denen wir für körperliche Gesundheit gebetet haben. Darunter war auch eine christliche Frau, die blind war auf einem Auge. Nachdem wir gebetet hatten, konnte sie ihr Auge mehr öffnen als zuvor und konnte sehen. Es war ein Segen für uns die Möglichkeit gehabt zu haben, sie dadurch zu ermutigen.
 
Ebenso haben wir dem Krankenhaus in dem Dorf angeboten einen ihrer Räume zu streichen und wir haben Matratzen für die Betten dort gekauft. Sowohl das Streichen als auch ganz einfache Konversationen mit den Doktoren dort hat uns total viel Spaß gemacht und wir wurden am Ende eingeladen auf das Nationalgericht und Kaffee mit dem ganzen Personal.
 
Vielen Dank für eure Gebete und Unterstützung. Ohne euch wäre das alles einfach so viel schwerer für uns! Danke.