Borderland: A Kenya Team Newsletter

Deutscher Text siehe unten

Ethiopia is a place without time. The rush ebbs and flows. The cars drive past quicklywhile you walk down the road- no one is phased. You hear a ringtone from the early 2000’s, a prayer call in the morning, a song, and despite what looks like a battlefield of colors, tin roofs, and dust rising from red dirt-- your soul feels at ease, and for the first time in a long time, you feel peace. 

Our first two weeks in Addis Ababa were eventful. We could say we took the taxi buses like locals and sometimes knew where were going -- if we weren’t busy getting lost. 

We met many locals who welcomed us into their homes as if we were old friends and their generosity humbled us to a point of awe. Our efforts to do ministry were shamed because if anything, the Ethiopian people were ministering to us. From an affirming handshake and warm smile, to a strong “sini” of coffee, to sharing a song of worship, we could see the heart of Jesus in the people. And in earnest, we can say that we want to be more like them. 

On our last day, we took communion in the midst of mountaintop woods and prayed over the city sprawling below us, before returning to Addis to prepare for our bus ride at 4:30 am the next morning. Saying goodbye to the Djibouti team was heart wrenching*, but the excitement of a bumpy 20-hour drive down to Jinka soon overrode the pain of separation (*Disclaimer: We will be reunited with them in a month’s time). 

A day has 24 hours. And sometimes it doesn’t seem like enough. But when you’ve been sitting on a bus for the majority of that time, it seems like eternity; Kingdom has come. Except for sparse pee breaks in the bush, vomiting teammates, and not being able to feel the behind that the Good Lord has given you. The day would have ended in misery, if it weren’t for the joy and outbursts of laughter that come with being exhausted and having the love of God in our hearts. 

After a good night’s sleep, we ventured out to explore Jinka on our short stay. We ate, we laughed and with tears (again) in our eyes, we said goodbye to the Ethiopia team. Another long bus ride awaited us the next day. The landscapes were that of a National Geographic magazine or a familiar children’s book. Before we knew it, we had arrived in Moyale (Ethiopia). 

Since Moyale is a town bordering Kenya, it almost feels like a new country. The Kenyan border is a five minute walk from where we are staying. 

In Henry J.M. Nouwen’s book “The Inner Voice of Love”, he talks about entering the New Country . That we must leave the Old Country and enter the New Country where our Beloved dwells. That we are being asked to trust and that the only way to go to the New Country is to be naked and vulnerable.  

Despite it’s bright colors, Moyale carries a certain heaviness in its atmosphere. On our first day of ministry we decided to do a prayer walk. We could feel the weight lift off as we made our hearts open and vulnerable to the Father. The people who had frowned at us earlier, had begun to smile and we soon realized that despite our insecurities and fears, “...surely The Lord is in this place.” Despite our brokenness, we were carrying Him with us and He was shining through all the cracks.  And by letting Him pour out, we realized that He is a boundless God and that man-made boundaries are nothing butdrawn lines on a map.

God hears our innermost desires, as well as those that feel somewhat folly to us such as a cup of coffee or a Coca-Cola. As we continued our walk, we were soon stopped by the friends we had just made and were kindly invited to share a drink with them. It felt so close to a miracle, we were sure it was. 

We can see the road to Kenya from where we stand. And despite not knowing where it will end, we know that He has prepared the way before us. 

Grenzland: Ein Newsletter vom Kenia Team

Äthiopien ist ein Ort ohne Zeit. Die Massen kommen und gehen. Die Autos ziehen schnell vorbei, wдhrend man die Straße runterschlendert - niemand scheint gestresst zu sein. Man hцrt von irgendwoher einen Klingelton der 2000er, einen Gebetsaufruf am frьhen Morgen, ein Lied, und was zuerst aussieht wie ein Schlachtfeld aus Farben, Wellblechdächern und Dreck, der aus dem roten Staub aufsteigt, entpuppt sich als ein Ort an dem die Seele Ruhe & Leichtigkeit findet und zum ersten mal nach langer Zeit wird Frieden spьrbar.

Unsere ersten beiden Wochen in Addis Ababa waren ereignisreich. Wir können sagen wir benutzten die Taxibusse wie die Einheimischen selbst und manchmal wussten wir sogar wo wir hinfuhren - wenn wir nicht gerade davon abgelenkt waren uns nicht zu verlieren...

Wir lernten viele Anwohner kennen, die uns in ihre Häuser einluden, als wären wir alte Freunde und ihre Gastfreundschaft brachte große Ehrfurcht in uns hervor. Unsere Bemühungen den Leuten draußen zu dienen schienen fast vergeblich, denn um ehrlich zu sein, dienten unsere Äthiopischen Nachbarn uns.

Begonnen mit einem fцrmlichen HandgruЯ und einem warmen Lächeln ging es über zu einem starken Kaffee, bei dem wir Lobpreislieder oder das Evangelium teilen konnten. Und in all dem konnten wir so sehr das Herz von Jesus in den Menschen sehen und spьren. Wir können wirklich sagen, dass wir mehr so werden wollen, wie sie.

An unserem letzten Tag, teilten wir als Team gemeinsam das Abendmahl, umringt von den Bäumen einer Bergspitze und beteten für die Stadt, die unter uns schimmerte. Danach kehrten wir nach Addis zurück, um uns für die Busreise am nächsten Morgen, um 4:30 Uhr bereit zu machen. Dem Djibouti-Team tschüss zu sagen war herzzerreißend*, aber der 20 Stunden Trip in einem engen, höpfenden Bus nach Jinka überdeckte bald jeglichen Trennungsschmerz. (*wir möchten hier anmerken, dass wir in einem Monat wieder vereint sein werden)

Ein Tag hat 24 Stunden. Und manchmal scheint es, als wдre das nicht genug. Aber wenn du für den Großteil dieser Zeit in einem Bus sitzt, fühlt es sich an, als wäre die Ewigkeit des Königreich Gottes bereits auf Erden gekommen.

Dazu kamen kurze Pinkelpausen im Busch Afrikas, kotzende Teammitglieder und nicht mehr in der Lage zu sein den Allerwertesten zu spüren.

Der Tag hätte im Elend versinken können, wenn es nicht die Freude am Herrn gewesen wдre, die uns zum Lachen brachte und wдhrend wir völlig erschüpft waren, trugen wir trotzdem immernoch Gottes Liebe im Herzen.

Nach einer Hand voll Schlaf, gingen wir raus um Jinka zu ekunden, an dem einen Tag, den wir dort hatten. Wir aßen gemeinsam, wir lachten, und unter bitteren Tränen (mal wieder) mussten wir uns vom Äthiopia-Team verabschieden.

Ein weiterer, langer Bustrip wartete auf uns am nächsten Tag.

Die Landschaften waren vergleichbar mit denen aus National Geographic oder einem unserer alten Kinderbücher und bevor wir es ahnten, erreichten wir gemeinsam Moyale (Äthiopien).

Da Moyale eine Stadt ist, die an Kenya angrenzt, fühlt es sich auch fast schon so an, wie ein neues Land. Die kenianische Grenze ist zu Fuß circa 5 Minuten von unserer Pension entfernt.

In Henry J.M. Nouwens’s Buch “The Inner Voice of Love”, geht es darum das Neue Land zu betreten. Dazu müssen wir unser altes Land verlassen, um Jesus zu finden. Dass wir vertrauen müssen und der einzige Weg das Neue Land zu betreten ist nackt und verletzlich zu sein. Neben seinen hellen Farben, trägt die Stadt eine gewisse Schwere. An unserem ersten Tag, entschieden wir uns dazu einen Gebetsspaziergang zu machen. Wir konnten spьren, wie die Last leichter wurde, als wir unsere Herzen, offen und verletzlich, dem Vater gaben. Die Menschen, die uns zuvor noch feindlich gesinnt waren, begannen zu lächeln und wir realisierten ...Gott ist ganz spьrbar an diesem Ort. Neben unserer Zerbrochenheit für all die Menschen, trugen wir Ihn mit uns und er schien durch all die löchrigen “Ruien”. Und während wir ihn durch uns selbst scheinen ließen, realisierten wir auch, dass unser Gott grenzenlos ist und dass die Grenzen, die von Menschen gemacht wurden für ihn nichts mehr sind, als eine Linie auf einer Karte.

Gott erhört unsere innersten Sehnsüchte, und diese heißen in unserem jetztigen Lebensabschnitt gerade Kaffee oder Coca-Cola. Als wir unseren Gebetsgang vortsetzten wurden wir also kurzerhand gestoppt von den Menschen, die kurz zuvor erst unsere Freunde geworden sind, und eingeladen mit ihnen etwas zu trinken. Es fühlte sich so sehr wie ein Wunder an, wir sind uns alle sicher, dass es eins war.

Wir kцnnen die Straße nach Kenya von hier aus sehen. Und auch wenn wir nicht wissen, wie es weitergeht, sind wir uns sicher, dass Er den Weg für uns schon vorbereitet hat.